Tausende schwule und lesbische Paare gingen am vergangenen Sonntag in ganz Australien auf die Straßen, um gegen das auf dem Kontinent geltende Verbot der Homo-Ehe zu demonstrieren. Die Regierung unter Premierminister John Howard hatte vor einigen Jahren ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, dass die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert.

Im Januar wurde die Regelung auch auf im Ausland geschlossene Ehen ausgeweitet. So erließ die Regierung eine Anweisung an ihre Botschaften und Konsulate, australischen Bürgern, die möglicherweise eine Homo-Ehe im Ausland schließen wollen, eine Bescheinigung zu verweigern, die belegt, dass diese bislang unverheiratet sind. Einige Länder fordern bei Eheschließungen von Ausländern solche Bescheinigungen.

Premierminister Howard hat deutlich abgelehnt, sich mit dem Thema "Homo-Ehe" nochmals zu beschäftigen. Auf die Einführung der Homo-Ehe in Großbritannien angesprochen und die Frage, wann seine Regierung sich des Themas annehmen werde, antwortete Howard nur: "Niemals".

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