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Redaktion Von Redaktion

Mann-o-mann, der ist ja immer noch da. Und ständig muss er irgendwelche dummen Sprüche an die Jury oder an das Publikum loslassen. Die Leute, die "Buh!" rufen, werden von Mal zu Mal mehr. Und nein, Daniel, es heißt nicht "Puh!".

Mann-o-mann, der ist ja immer noch da. Und ständig muss er irgendwelche dummen Sprüche an die Jury oder an das Publikum loslassen. Die Leute, die "Buh!" rufen, werden von Mal zu Mal mehr. Und nein, Daniel, es heißt nicht "Puh!". Am vergangenen Samstag hat er diejenigen aufgefordert, selbst auf die Bühne zu kommen und zu singen. |n

Der junge Mann hat ja vieles nicht verstanden, aber eines wohl ganz besonders nicht: Die Zuschauer wollen kein Superstar werden, er aber schon. Also sollte er wohl auch ein bisschen mehr bieten als die Leute im Publikum. Aber sicher ist das zu hoch für unseren Herrn Küblböck.

Mit Gracia und Judith hat "Deutschland sucht den Superstar" zwei wirklich tolle Frauen mit tollen Stimmen verloren, die eine ging selbst, die andere wurde unter mehr oder weniger mysteriösen Umständen herausgewählt. Und Daniel mogelt sich nach wie vor durch die Sendungen. Habt ihr schon 'Catch Me If You Can' gesehen? Da geht es um jemanden, der als Pilot, Arzt oder Anwalt auftritt, aber nie eine Ausbildung oder ein Studium absolviert hat. Er behandelt Patienten ohne jegliches medizinische Wissen. Und so zieht auch Daniel Samstag für Samstag seine Show ab ohne singen und tanzen zu können.

Thomas Bug hat es endlich einmal gewagt, was wir alle denken. Ein Superstar muss verdammt noch mal singen können. Es ist nett, wenn er herumhüpfen kann, als hätte er bewusstseins-erweiternde Mittel genommen. Es ist nett, wenn er mit einer Stimme gesegnet ist, die in jeder Muppet-Show gut aufgehoben wäre. Aber reicht das? Ein Armutszeugnis für die, die 'Ja' rufen.

Vanessa ist weg, das ist ja nun auch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Aber hätte die nicht auch schon in der letzten Sendung gehen können? Dann hätten wir uns noch an Gracias Gesang erfreuen können. Es hat nicht sollen sein. Wenigstens hat das Fernsehpublikum wieder alle fünf Sinne beieinander gehabt.

Wenn jetzt noch Juliette und Daniel K. herausgewählt werden, dann bin ich auch wieder versöhnt. Juliette mit ihrem affigen Glamour pur. Und habt ihr schon mal darauf geachtet, dass sie sich immer mit zum Beten gefalteten Händen bei der Jury und beim Publikum bedankt? Wie blöd. Ja, OK, sie hat gute Performance. Ihr Gesang ist in meinen Ohren nicht wirklich toll. Auf jeden Fall aber langweilig. Außerdem hat sie doch schon in Musicals gesungen. Welche Rolle eigentlich?

Alexander. Der Westfale. Kann singen. Kann tanzen. Schaut gut aus. Ist sympathisch. Nicht so fernsehgeil wie Juliette. Ausstrahlung hat er auch. Er kann sexy sein, wirkt dabei aber keineswegs billig. Ein Rohdiamant, der besser singt als Gary Barlow.

Und schon wieder hat Thomas Bug etwas Tolles gesagt. Einslive-Hörer, ein Mann aus dem Sektor. Wie auch ich einer bin. Nun ja, gut, ich bin wegen des Studiums nach Bayern gezogen, also eigentlich nach Daniel-Land. Er will nach Berlin? Geht doch. Aber ich bin natürlich im Herzen immer noch ein Westfale, ein "Sektorianer" und ein Einslive-Hörer.

Ich habe mich schon wieder viel zu sehr in Rage geschrieben. Warten wir es doch einfach ab, wie es in drei Wochen weitergeht. Daniel fliegt raus, Juliette fliegt raus, Alexander wird Sieger. Meine Prognose. Und morgen solls wieder glatt werden.

Immer schön vorsichtig!

Boomer

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