Doch Schwule im Iran

Redaktion Von Redaktion

Ein Berater des Präsidenten dementiert, dass der Iran schwulenfrei ist

(dbna.de / queercom) Während seines Besuchs in New York anlässlich der UNO-Vollversammlung im September sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor einigen Hundert Studenten, dass es im Iran keine Homosexuellen gäbe (dbna berichtete). Ein Berater des Präsidenten dementiert diese Aussage nun. Man hätte Ahmadinedschad falsch übersetzt.

"Er sagte in Wirklichkeit, dass wir weniger Homosexuelle haben als die amerikanische Gesellschaft", so der Präsidentenberater Mohammad Kalhor zu Reuters. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die religiösen und kulturellen Unterschiede. Deshalb gebe es in der islamischen Welt generell weniger Schwule und Lesben als in der westlichen Welt.

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Weitere Quellen: queercom, dbna Archiv