Drei Paraden für ein Ziel: Menschenrechte

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Drei Paraden für ein Ziel: Menschenrechte
mw238/Flickr/CC BY-SA 2.0

Am Samstag zogen gleich drei Paraden zum Christopher Street Day durch Berlin. Etwa eine halbe Millionen Menschen feierte und demonstrierte in der Hauptstadt. Mit dabei war auch Thomas Hitzlsperger.

Nach einem Streit um die Ausrichtung des CSD gab es dieses Jahr drei Paraden. Die größte zog vom Kurfürstendamm zur Siegessäule, wo beim großen Finale Hunderttausende bis Mitternacht feierten. Die Demonstration stand unter dem Motto "LGBTI*-Rechte sind Menschenrechte".



Eine neue, politischere Parade



Die neue, aber auch deutlich kleinere Demo begann an der Botschaft Ugandas. Das ostafrikanische Land hatte im Februar diesen Jahres ein noch strengeres Anti-Homosexuellen-Gesetz erlassen. Der Zug führte bis zum Schöneberger Kiez an der Motzstraße.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) eröffnete die stärker politisch motivierten Parade. Er kritisierte die noch nicht vollendete Gleichstellung in Deutschland. Mit dabei waren auch Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) und die Grünen-Politikerin Renate Künast. Rund 10.000 Teilnehmer waren bei der vom "Aktionsbündnis CSD Berlin 2014" veranstalten Demo dabei.

Im Stadtteil Kreuzberg fand ein alternatives CSD-Fest statt. Der "Kreuzberger CSD" war eine nur 600 Meter lange Demonstration vom Oranienplatz zum Heinrichsplatz.

Dabei war auch der ehemalige Fußballprofi Thomas Hitzlsperger, der sich im Januar outete.Auf Twitter postete er ein Foto von sich mit der Journalistin Carolin Emcke. Der Kreuzberger CSD ist Nachfolger vom Transgenialen CSD, nachdem es auch hier Streit unter den Organisatoren gab. Es war die kleinste der drei Berliner CSD-Paraden.

mw238/Flickr/CC BY-SA 2.0
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Weitere Quellen: Twitter @ThomasHitz, mw238/Flickr/CC BY-SA 2.0