Australische evangelische Christen und konservative Politiker gehen auf die Barrikaden, nachdem bekannt wurde dass ein 13-jähriges Mädchen einer Schule in Brisbane nicht versetzt wurde, weil sie sich geweigert hatte einen Aufsatz über Homosexualität zu schreiben.

Allen Schülern der neunten Klasse war als Semesterarbeit aufgetragen worden, einen Aufsatz zu schreiben in dem sie - unter anderem - auch die Ursprünge von Homosexualität und das Gefühl als Minderheit leben zu müssen berücksichten sollten. Die Jugendlichen sollten durch die Auseinandersetzung mit dem Thema verstehen, wie es sich anfühlt, Teil einer gesellschaftlichen Minderheit zu sein.

Das Mädchen berief sich auf ihren Glauben, dass dieser Homosexualität verurteile und verweigerte die Semesterarbeit. Auch die Mutter der Schülerin reagierte verständnislos auf die Aufgabenstellung: "Als ich anfing die Aufgabe zu lesen, dachte ich 'Oh mein Gott' ... ich war geschockt vom Inhalt". Die Lehrkraft vergab daher eine schlechte Note und die Schülerin wurde nicht in versetzt.

Die Schule hat den Eltern angeraten, ihre Tochter in einer privaten, religiösen Schule unterrichten zu lassen, sollten Sie ein Problem damit haben, dass im Lehrplan auch auf kulturelle Vielfalt eingegangen werde.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Quelle: 365gay.comBildmaterial: © Photocase.com