Ehebruch sei zwar als sexuelle Handlung einer verheirateten Person miteiner Person des anderen Geschlechts definiert, aber sie sähe es imRahmen ihrer Möglichkeiten, diese Definition neu zu interpretieren, soRichterin Nicole Garson bei der Verkündung der Entscheidung. DieRichterin aus Vancouver gewährte damit einer Frau die Scheidung vonihrem Mann, der sie mit einem anderen Mann betrogen hatte.

Diese Entscheidung sei auch richtungsweisend für das gesamte Land, soChristian Girouard, Sprecher der kanadischen Regierung, da durch dieEinführung der gleichgeschlechtlichen Ehe nun auchgleichgeschlechtliche Affären zu erwarten seien, die zu solchenScheidungsprozessen führen werden. Daher sei es die Aufgabe desGerichts gewesen zu entscheiden, ob Ehebruch eine Handlung zwischengleichgeschlechtlichen Sex-Partnern sein könne oder nicht.


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Weitere Quellen: 365gay.com