Ein schwuler Burger

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Ein schwuler Burger

Burger King

Die Fast-Food-Kette Burger King servierte zum Christopher Street Day in San Francisco einen ganz besonderen Hamburger: Den Proud Whopper. Doch wie schmeckt ein schwuler Burger?

Am letzten Wochenende im Juni feierten in San Francisco Schwule, Lesben, Bi-, Inter- und Trans*sexuelle den Christopher Street Day, der dort Gay Pride heißt. Dafür ließ sich Burger King etwas Besonderes einfallen. Nur an diesem Wochenende stand der Proud Whopper auf der Speisekarte. Proud steht dabei für den homosexuellen Stolz. Whopper, auf Deutsch etwa Riesending, heißt der bekannteste Burger der Fast-Food-Kette.



So schmeckt ein schwuler Burger



Einige Gäste des Restaurants reagieren irritiert auf das neue Angebot. Auf die Frage, was beim Proud Whopper denn anders sei, antworten die Angestellten, dass sie es nicht wüssten. Der Burger ist eingepackt in Regenbogen-Papier, dem Symbol für die Lesben- und Schwulenbewegung. Einige hungrige Besucher sind sich sicher: Ja, der Burger schmeckt anders oder Ich glaube, es ist das Fleisches schmeckt süßer oder so ist zu hören. 



Doch dann lüftet sich das Geheimnis. Auf der Innenseite der Verpackung steht We are all the same inside, also etwa im Inneren sind wir alle gleich: Es ist genau derselbe Burger. So langsam kommen alle Gäste dahinter. Eine Frau beginnt sogar zu weinen. Sie sagt: Ich habe drinnen geweint, weil das überwältigend war. Ich habe noch nie wegen eines Burgers geweint. Schließlich fasst auch ein Kind zusammen: Ich glaube, die Verpackung bedeutet, dass wir alle dieselben Rechte haben. Was ein Hamburger in buntem Papier alles bewirken kann

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