Einreiseverbot für Hass-Musiker

Patrick Fina Von Patrick Fina

(dbna.de) Die Bundesregierung hat den Dancehall-Sänger Bounty Killer zur Zurückweisung an der Grenze ausgeschrieben. Damit darf der umstrittene Sänger, der wegen homophober Texte für Aufsehen sorgt, nicht in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Das teilte das Bundesinnenministerium heute mit. Jedoch wird der Sänger, der am Freitag ein Konzert in München gibt, bereits im Schengen-Raum vermutet. "Nun sind die Landespolizeien gefragt," teilte Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen in einer Pressemitteilung mit.

Beck weist darüber hinaus auf Konzerte des Musikers Sizzla hin, die im Sommer geplant sind. "Auch ihm muss die Einreise verwehrt werden. In Deutschland darf nicht zum Mord an Homosexuellen aufgerufen werden," so Beck. "Man bekommt vielleicht diese Hassmusik nicht aus der Welt, aber man kann dafür sorgen, dass damit in Deutschland kein Euro zu verdienen ist," sagte Beck weiter.  

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Weitere Quellen: Bündnis90/Die Grünen