Facebook im Zeichen des Regenbogens

Redaktion Von Redaktion
Facebook im Zeichen des Regenbogens
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Eine neue Statistik aus den USA besagt, dass 70% aller amerikanischen Facebook-Nutzer homosexuelle Freunde oder Familienangehörige haben.

In den kommenden Tage und Wochen findenin vielen amerikanischen Großstädten die jährlichen Gay Pridesstatt. Dies nahm sich die weltweit größte Social-Community zumAnlass, zu schauen, wie es die Nutzer mit Homosexualität halten.


Im Detail wurde beleuchtet, wie vielProzent der US-Facebook-Nutzer mindestens einen Freund oder eineFreundin haben, die sich selbst öffentlich als schwul, lesbisch oderbisexuell bezeichnet. Das Ergebnis: ca. 70% sind mit Schwulen, Lesbenoder Bisexuellen befreundet, berichtet das Magazin TechCrunch.

Diese Zahl halten viele Aktivisten inden USA für ein gutes Zeichen. Mehr und mehr Amerikaner haben sichmittlerweile damit angefreundet, homosexuelle Familienangehörige undFreunde zu haben.

Diese Statistik unterstützt desWeiteren eine ähnliche Studie des "Wall Street Journals",welche erst kürzlich veröffentlicht wurde. Sie besagt, dass 87%aller US-Bürger jemanden persönlich kennen, der schwul oderlesbisch ist. Im Jahre 1993 lag der Prozentsatz noch bei mageren 61%.

Wie viele Nutzer öffentlich in ihrenProfilen die sexuelle Orientierung publizieren, verschweigt Facebookjedoch nachvollziehbar. Viele Nutzer geben dies darüber hinaus erstgar nicht an.

Das soziale Netzwerk engagiert sichregelmäßig für die Rechte Homosexueller und bewirbt seineOffenheit als Arbeitgeber.

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"Easter Egg" bei Google

Konkurrent Google platzierte dieseWoche ein "Easter Egg" in seiner Suche. Bei der Eingabe vonBegriffen wie "Gay", "Homo Ehe", "schwul"oder "lesbisch" färbte sich die Suchleiste inRegenbogenfarben. Google wolle damit an den "Stonewall"Aufstand am 28. Juni 1969 erinnern. An dieses Ereignis wird jedesJahr weltweit mit dem Christopher Street Day gedacht.

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