Feiern gegen Homophobie?

Patrick Fina Von Patrick Fina

In westeuropäischen Ländern verkümmern CSD-Paraden immer mehr zu riesigen Partys. Im Osten Europas wären Schwule und Lesben froh, für ihre Rechte demonstrieren zu können, ohne verprügelt zu werden. Was denkst du darüber?

Hunderttausende Feierwütige sind in ganz Deutschland in die CSD-Saison gestartet, tummeln sich auf Straßenfesten, Paraden und Veranstaltungen. Im Vordergrund steht vor allem eines: Party. Leben in einer Welt und in einer Gesellschaft, in der man weitgehend angekommen ist und sich so etwas erlauben kann. Aber: Es ist nicht alles rosig in Europa. Vor allem die Situation für Lesben und Schwule in vielen osteuropäischen Ländern sorgte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. In Moskau wurde die CSD-Parade gänzlich verboten, in Zagreb und Budapest kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen mit rechtsradikalen Gegendemonstranten.

Westeuropäische Politikerinnen und Politiker werden zu Botschaftern für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern in osteuropäischen Ländern. Teilweise sehr medienwirksam. Das Meinungsportal "sozioland.de" will in seiner aktuellen Umfrage zur CSD-Saison herausfinden, wie die schwulesbische Community diesen politischen Vorstoß bewertet. Ist es sinnvoll, sich für homopolitische Belange im Ausland zu engagieren? Wie bewerten Schwule, Lesben und Transgender die so genannte "Homopolitik" des eigenen Landes?

Hier kannst du an der Umfrage teilnehmen.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost sozioland auch dieses Jahr wieder verschiedene Sachpreise:
- 5 x das Buch "Das Schweigen brechen. Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung" vom Querverlag
- je 3 DVDs "Liebesperlen 1" und "Verliebte Jungs" von der Edition Salzgeber
- je 2 Bücher "Skrupellos" und "Wenn die grauen Falter fliegen" von Ariadne Krimi
- 1 Gutschein im Wert von 25 Euro von Pride-World

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