"Für die Menschenrechte von LGBTI Personen weltweit eintreten"

Redaktion Von Redaktion
"Für die Menschenrechte von LGBTI Personen weltweit eintreten"
Österreichisches Außenministerium/CC BY 2.0

Österreichs Außenminister Kurz macht sich über die zunehmende Diskriminierung und sogar Kriminalisierung von homosexuellen, bisexuellen, trans- oder intersexuellen Personen (LGBTI) in einigen Staaten große Sorgen. Mit deutlichen Worten kritisierte er die Verfolgung von Homosexuellen in rund 80 Ländern.

"Jeder Gesellschaft sind ihre kulturellen Werte wichtig, die universellen Menschenrechte, und einfach die Würde des Menschen sind jedoch niemals verhandelbar", so Außenminister Kurz in einer Pressemitteilung.

In mehr als 80 Ländern Gesetze gegen Homosexualität

Weltweit gibt es weiterhin mehr als 80 Länder, die Gesetze gegen Homosexualität haben. Besondere Bestürzung haben in jüngster Zeit ein im Januar 2014 in Nigeria in Kraft getretenes Gesetz hervorgerufen, welches homosexuelle Verbindungen mit hohen Gefängnisstrafen bestraft und bereits zahlreichende Verhaftungen nach sich zog. Auch in Uganda steht ein ähnliches Gesetz kurz vor dem Inkrafttreten.

Österreichisches Außenministerium/CC BY 2.0
Sebastian Kurz

Sebastian Kurz

"Anti-Homosexuellen-Gesetze bedeuten für die Betroffenen nicht nur ein Leben in Angst, sowie eine Aberkennung ihrer fundamentalen Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Privatleben", so Außenminister Kurz weiter.

Die Achtung der universellen Menschenrechte und Toleranz sei Grundlage einer friedlichen und stabilen Gesellschaft, mahnte Kurz. "Leider ist auch in der EU Homophobie weiterhin stark verbreitet. Es ist unsere Verantwortung und ich appelliere daher an alle, den Schutz der Rechte von LGBTI Personen weltweit zu gewährleisten."

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Weitere Quellen: Österreichisches Außenministerium, Österreichisches Außenministerium/CC BY 2.0