Gegen Schwulenfeindlichkeit

Christian Brandl Von Christian Brandl

Gegen den Widerstand der katholischen Kirche hat die Regierung Mexikosin dieser Woche eine Radio-Kampagne zur Bekämpfung von Homophobiegestartet. Die Beiträge wurden von der Nationalen Organisation zur AIDSPrävention und Kontrolle vorbereitet und haben ihre Grundlage in einemAntidiskriminierungsgesetz das Präsident Vincente Fox im Juni 2003unterzeichnet hatte. Dieses Gesetz fordert staatliche Einrichtungendazu auf, Kampagnen für Toleranz zu starten.

Die Beträge werden in sieben verschiedenen Städten gesendet und es ist geplant die Ausstrahlung auch landesweit auszudehnen.

In einem der Radio-Beiträge sieht man eine Mutter, die das Abendessenherrichtet und sich darauf vorbereitet das "Date" ihres Sohneskennenzulernen. Sie stellt ihm einige unverfängliche Fragen über sein"Date", bis sie schließlich fragt: "Und wie heißt dein Date?"

"Oscar", antwortet ihr Sohn darauf und der Zuhörer erkennt, dass derJunge schwul ist. Als Abschluss des Spots ermahnt eine Stimme, dassGleichberechtigung mit der Akzeptanz "andersartiger" beginnt.

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Weitere Quellen: 365gay.com