Genforschung

Redaktion Von Redaktion

Der Genforscher Dr. Andrzey Tylitzky will nach einer Untersuchung von 198 jungen Männern neue Hinweise auf ein schwules Gen gefunden haben: die Erbanlage soll verschlüsselt auf einem X-Chromosom vorhanden sein, welches von der Mutter vererbt wird. Der Auslöser für das Aktiv-Werden oder Schweigen dieses Genes, soll im 3. Lebensjahr liegen und auf äußerliche Einwirkung der Gesellschaft und der Eltern auf das Kind zurückzuführen sein. Bei einem männlichem Kind, das in seinen ersten Lebensjahren typisch weibliches Spielzeug zum Spielen erhält, läge die Wahrscheinlichkeit "homosexuell zu werden" bei 1:8.

Um die Studie noch weiter zu bekräftigen, befragten die Forscher weitere 260 Männer - gleichermaßen aufgeteilt in hetero- sowie homosexueller Orientierung. Die Versuchsteilnehmer gaben anonym Auskunft über ihre sexuelle Orientierung und über die Anzahl ihrer nächsten Verwandten. Die Forscher um Dr. Andrzey Tylitzky baten die Probanten, die sexuelle Orientierung ihrer männlichen Verwandten einzuschätzen. Dabei ergab sich bei den schwulen Männern ein höherer Anteil homosexueller Verwandter auf der mütterlichen als auf der väterlichen Seite.

Dieser Befund bestätigt nach Ansicht des polnischen Forscherteams die These, dass auf dem X-Chromosom ein verschlüsseltes Schwulen-Gen vorhanden sein muss.

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