Stephen Lewis, HIV/AIDS-Sonderbotschafter des UN Generalsekretärs undehemaliger kanadischer Botschafter macht den Kurs der US Regierungdafür verantwortlich, dass die HIV-Präventionsprogramme in einigendritte Welt Ländern gefährdet sind. So hätten die Kürzungen der bei denVerhütungskampagnen und die Werbung für Enthaltsamkeit dazu geführt,dass in Ländern wie Uganda, die durch HIV-Präventionsprogramme dieInfektionsraten in den vergangenen Jahren deutlich senken konnten, nuneine Knappheit an Kondomen auftrete.

Die könne leicht dazu führen, so der UN-Botschafter, dass dieInfektionsraten in den ostafrikanischen Staaten wieder steigt. Währendbeispielsweise Uganda im Jahr einen Bedarf von etwa 120 bis 150Millionen Kondomen habe, seien seit letzten Oktober nur etwa 32Millionen geliefert worden. Auch das Verhalten der örtlichenRegierungen hätte hierzu einen Beitrag geleistet, da Gelder aus denPräventionsprogrammen abgezogen wurden und im Gegenzug religiöseGruppen, die eine Verwendung von Kondomen verurteilen, stärkergefördert wurden.

Stephen Lewis erwartet eine erneut steigende Infektionsrate, sollte dieser Kurs sich nicht wieder ändern.

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Weitere Quellen: 365gay.com