Große Worte von Obama

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Große Worte von Obama
Wikipedia, MyxMaster/istockphoto.com

Bei seiner Antrittsrede am Montag vor dem Capitol in Washington D.C. sprach Barack Obama als erster US-Präsident überhaupt über die Situation von Homosexuellen in den USA.

Er lobte ausdrücklich den Fortschritt zur Verbesserung der Rechte von Schwulen und Lesben und den Kampf gegen die Vorurteile der Bevölkerung. Obama setzt die Gleichstellung von Homosexuellen nun auf die gleiche Stufe wie einst die von Dunkelhäutigen und Frauen.

Er richtete sich mahnend an sein Volk und sagte: "Unsere Reise ist nicht beendet, ehe unsere homosexuellen Brüder und Schwestern nicht genauso vor dem Gesetz behandelt werden wie alle anderen auch."

Fortschritte in der Gleichstellung

Die Verbesserung und Gleichstellung von Rechten Homosexueller machte unter Obama große Fortschritte. Bei seiner ersten Wahl im Jahre 2009 war dies noch undenkbar.

Im Frühjahr 2012 zeigte sich US-Präsident Barack Obama offen für eine Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Paaren. "Für mich persönlich ist es wichtig, voranzugehen und zu betonen, dass gleichgeschlechtliche Paare heiraten können sollten," äußerte sich Obama in einem TV-Interview (dbna berichtete). Dieses Statement war für den Präsidenten damals durchaus riskant, da die staatliche Anerkennung von homosexuellen Paaren in den USA ein besonders umstrittenes Thema ist.

Nun ist deutlich erkennbar, dass sich die öffentliche Meinung zu diesem Thema deutlich verbessert hat. So eine Wandlung der Öffentlichkeit passiert nicht alle Tage, freute sich Patrick Egan, Professor für Politik an der New Yorker Universität.

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