Homecoming

Redaktion Von Redaktion

Wie gefühlvoll und zurückhaltend für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geworben werden kann, zeigt der britische Kurzfilm Homecoming.

Homecoming zeigt die Rückkehr von britischen Soldaten aus dem Auslandseinsatz. Nach monatelanger Abwesenheit kehren diejenigen, die für den Staat und die Politik der Regierung ihren Kopf hingehalten haben, nach Hause zurück zu ihren Familien und Freunden.

Freude herrscht, nach langer Abwesenheit den Liebsten endlich wieder in die Arme schließen zu können. Strahlende Gesichter, Fahnen werden geschwenkt und Applaus gespendet. Die Partnerin eines Soldaten rennt auf ihren Liebsten zu, kaum dass er den Boden wieder unter den Füßen hat.

Ein Kamerad steht daneben, freut sich für den anderen. Doch er hält selbst Ausschau, sein Blick gleitet über die Menge. Als er ihn endlich entdeckt, gleitet ein Lächeln über seine Lippen. Auch sie eilen nun aufeinander zu. Die Umarmung ist kräftig, sehnsüchtig. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Zweifel, die einsamen Momente der vergangenen Monate, aber auch die Erlösung wider.

Dann glitzert etwas in seinen Händen. Man merkt an dem ernsten Gesicht des Soldaten sehr schnell, dass es hier um eine wichtige Sache geht. Er fällt auf die Knie und hält um die Hand seines Liebsten an. Überstrahlende Freude herrscht auf dem Gesicht des Anderen. Das Ja sieht man in seinem Augen glitzern. Dann folgt ein Kuss.

Homecoming das ist nicht nur ein Kurzfilm für die Gleichstellung im Ehe-Recht, es ist auch ein Film, der darauf aufmerksam macht, dass auch genügend Soldaten in den Streitkräften jedes Landes schwul sind. Darauf spielt die Botschaft am Ende des Filmes an: All men can be heroes all man can be husbands (zu deutsch: Alle Männer können Helden sein - alle Männer können Ehemänner sein).

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Weitere Quellen: pinknews.co.uk, Youtube/Ellie Rose Kynaston