Homo-Aktivistinnen in den USA verhaftet

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de / 365gay.com) Drei Aktivistinnen des Equality Ride (Fahrt für Gleichberechtigung) wurden in den USA wegen Hausfriedenbruchs verhaftet. Sie hatten in der Heritage Christian University im Bundesstaat Alabama Flugblätter verteilt, in denen sie für die Sicherheit und Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Studenten eintraten.

Bevor es zur Verhaftung kam, hatte ein Vertreter der Universität den Dialog-Aufruf der Aktivistinnen abgelehnt. Die Heritage Christian University ist eine private Universität, die Geistliche ausbildet. Ein Student beschrieb das Klima am Campus als "homophobe Panik".

"Die Art und Weise, auf die wir heute behandelt wurden, ist ein klares Anzeichen dafür, dass Schwule und Transgender an dieser Einrichtung nicht willkommen sind", sagte Jarret Lucas, einer der Organisatoren des Equality Ride. Bei dieser Fahrt für Gleichberechtigung reisen junge Menschen mit einem Bus durch die Vereinigten Staaten, um an Hochschulen in einen Dialog über die Situation von homo-, bi- und transsexuellen Menschen und über den Einfluss des Glaubens zu kommen.

In diesem Jahr sollen vom 1. Oktober bis zum 13. November 15 Schulen besucht werden. Die Heritage Christian University ist die sechste Einrichtung entlang der Route durch 11 US-Bundesstaaten.

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Weitere Quellen: www.365gay.com, www.soulforce.org, S. Hofschlaeger/www.pixelio.de