Nordrhein Westfalens ehemaliger Minister für Arbeit und Soziales,Friedhelm Farthmann (SPD), hat sich gegen die Homo-Ehe und das geplanteAntidiskriminierungsgesetz (ADG) ausgesprochen. "Ich halte sowohl dieHomo-Ehe, als auch das ADG im Grunde für verfassungswidrig", soFarthmann in einem Interview mit der rechten Zeitung "Junge Freiheit".Seiner Ansicht nach ist das Vorgehen der Grünen eine "Bevormundung derBürger". Kritik am neuen Buch des Papstes hält er für übertrieben. "Daszeigt, wie empfindlich unsere Gesellschaft reagiert, wenn ihr ihreSünden vorgehalten werden. Christen müssen aber noch das Recht haben,als Sünde zu bezeichnen, was Sünde ist! Und nach biblischem Verständniskann kein Zweifel daran bestehen, dass jeder außerehelicheGeschlechtsverkehr, also immer der gleichgeschlechtliche, Sünde ist."

Eine andere Entwicklung zeichnet sich in Ungarn ab. Die Regierung hatPläne zur Einführung der Homo-Ehe bekannt gegeben. "Die neue Rechtsformdürfe nach einem Urteil des Verfassungsgerichts nicht Ehe heißen undwerde kein Adoptionsrecht enthalten", so ein Regierungssprecher. Läuftalles planmäßig, könnte das Gesetz 2007 in Kraft treten.

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Weitere Quellen: Reuters