Homo-Ehe 2010 in Österreich?

Redaktion Von Redaktion

Überrascht musste die HOSI Wien feststellen, daß ÖVP-Innenministerin Maria Fekter beim Thema "Eingetragene Partnerschaft" doch nicht soweit von der Position der schwul-lesbischen Organisation entfernt ist.

(dbna.de / ggg.at) Die Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien setzt ihre Werbereise durch die österreichischen Institutionen fort, um für die Eingetragene Partnerschaft zu werben. Zusammen trafen HOSI-Obmann Christian Högl und Generalsekretär Kurt Krickler so auf die Innenministerin Maria Fekter (ÖVP).

Diese hatte sich bisher zur Eingetragenen Partnerschaft eher ablehnend positioniert, weshalb Högl sich über den Verlauf des Gesprächs erstaunt zeigte: "Wir waren überrascht, dass sich die Ansichten der Ministerin von unseren Forderungen gar nicht so wesentlich unterscheiden." Wie erwartet werde die ÖVP aber bei der Adoption und Fortpflanzungsmedizin einer Gleichstellung nicht zustimmen. Allerdings überwiege die Pragmatik, so dass sich Högl überzeugt zeigte, dass "am Ende durchaus ein für Lesben und Schwule befriedigendes Ergebnis herauskommen" könnte.

Sollte das Gesetz wie geplant im Herbst verabschiedet werden, könnten ab dem 1. Januar 2010 Schwule und Lesben sich verpartnern.

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Weitere Quellen: www.ggg.at