Lambda::Bayern schreibt erneut den schwul-lesbischen Schülerwettbewerb "Michael-Schmidtpeter-Preis" aus

(dbna.de) Die Globalisierung schreitet voran. Ob beim Kauf des neuesten Handys aus Skandinavien, beim downloaden des neuesten Lieblingshits aus den USA oder beim Chat mit anderen Jugendlichen aus Brasilien. Die Welt scheint grenzenlos. Davon profitiert vor allem die Konsumwelt. Was ist aber mit ideellen Werten, wie Menschenrechte für Schwule und Lesben? Sie scheinen an den Ländergrenzen halt zu machen. In einem Drittel aller Länder steht Homosexualität noch immer unter Strafe, obwohl die Weltgesundheitsorganisation sie bereits 1992 von der List der psychischen Krankheiten gestrichen hat.

Der Schmidpeter-Preis widmet sich deshalb in diesem Jahr dem Thema Homosexualität und Internationalität. Es geht zum Beispiel um folgende Fragen: Wie leben schwule oder lesbische Jugendliche in anderen Ländern im Vergleich zu Deutschland. Inwiefern kann Deutschland bei Homo-Rechten von anderen Ländern lernen bzw. Vorbild für diese sein.

An dem Wettbewerb können sich nur Schüler aus Bayern beteiligen. Er wird vom schwul-lesbischen Jugendnetzwerk Lambda-Bayern ausgeschrieben und soll an den bayrischen Schüler Michael Schmidpeter erinnern. Er hatte sich 2006 im Alter von 17 Jahren das Leben genommen, weil er schwul war.

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Weitere Quellen: Lambda::Bayern, iStockphoto