Homofeindliche Angriffe in Berlin

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de / pride1.de) Mehrere homophobe Angriffe in Berlin haben für Protest gesorgt. Am Samstag demonstrierten rund 100 Schwule und Lesben gegen Diskriminierung und Gewalt. Anlass war ein Überfall auf zwei Lesben am vergangenen Montag.

Zwei junge Männer hatten sie angegriffen und mit Farbe besprüht. Außerdem wurde am Wochenende bekannt, dass am 18. Oktober ein 33-jähriger Berliner wegen seiner Homosexualität attackiert und schwer verletzt wurde.

Nachdem der Mann sich in der Nacht zum 18. Oktober mit einem Kuss von einem Freund verabschiedet hatte, wurde er in der U-Bahn von zwei Anfang-20-Jährigen angepöbelt. Anschließend schlugen sie auf ihr Opfer ein. Der 33-Jährige erlitt dabei einen doppelten Kieferbruch und musste mehrere Tage im Krankenhaus verbringen.

Um gegen Hassgewalt zu protestieren ruft das Berliner Anti-Gewaltprojekt MANEO für Dienstag, den 4. November zu einer Mahnwache auf. Diese findet um 18 Uhr am Ort des Überfalls am U-Bahnhof Hallesches Tor statt.

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Weitere Quellen: www.pride1.de, www.welt.de