Homophobe Auto-Vervollständigungen bei Google abschalten

Redaktion Von Redaktion
Homophobe Auto-Vervollständigungen bei Google abschalten
Google

Sucht man bei Google nach "Schwule sind" wird automatisch durch die Auto-Vervollständigungen u.a. die Ergänzungen "krank", "psychisch krank", "ekelhaft", "widerlich" usw. angeboten. Das soll sich jetzt ändern.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) bat Ende Januar den Suchgiganten mit einem Schreiben, diese "volksverhetzenden Auto-Vervollständigungen" zu unterbinden.

"Google hat auf dieses Schreiben sofort reagiert und betont, dass der Minderheitsschutz bei Google einen großen Stellenwert habe. Das gelte ohne jede Einschränkung auch für die Minderheit der Homosexuellen." erklärte Manfred Bruns, Sprecher des LSVD. Google versicherte dem LSVD, dass man die beanstandeten Vervollständigungen prüfen und sie gegebenenfalls unterbinden werde.

Weiter sagte Bruns: "In dem Gespräch haben wir uns mit Google geeinigt, dass bei den Wörtern "Schwule", "Lesben", "Homosexuelle" usw. selbstverständlich nicht jede Auto-Vervollständigung unterbunden wird, sondern dass es, - entsprechend den Richtlinien von Google - um "Hassreden" geht."

Google habe gebeten, sie auf solche Auto-Vervollständigungen hinzuweisen. Das setzt die Mithilfe der Community voraus. Homophobe Auto-Vervollständigungen könnt ihr über folgenden Link an Google melden: Hier klicken.

Über das Formular eingehende Auto-Vervollständigungen werden von den Rechtsexperten von Google geprüft und dann ggf. gesperrt.

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Weitere Quellen: LSVD