Homophobie in USA

Redaktion Von Redaktion

Eine Ehe kann für Bush nur zwischen einem Mann und einer Frau existieren. Und das soll nun gesetzlich festgeschrieben werden. Das Weiße Haus beschäftigt momentan JuristInnen, die an einem Verbot der Homo-Ehe arbeiten.

Von George W. Bush ist die Welt ja mittlerweile schon einiges gewöhnt, man denke nur an die Art und Weise, wie er an die Macht gekommen ist, seine Reaktion auf das Kyoto-Protokoll oder den von ihm angezettelten Krieg gegen den Irak. Jetzt hat er sich ein neues Ziel gesteckt: Er möchte Homosexuellen in Nordamerika das Heiraten verbieten.

Auf die Frage, was er von Homosexualität hält, antwortete er, dass er der Ansicht sei, dass wir alle SünderInnen sind, die Gesellschaft jedes einzelne Individuum respektieren muss und offen sein sollte. Andererseits hieße das nicht, dass "jemand wie ich einen Kompromiss eingehen muss bei einer Angelegenheit wie der Ehe.". Eine Ehe kann für Bush nur zwischen einem Mann und einer Frau existieren.

Und das soll nun gesetzlich festgeschrieben werden. Wie er hinzufügte, beschäftigt das Weiße Haus momentan JuristInnen, die "nach der besten Möglichkeit suchen", gleichgeschlechtliches Heiraten grundsätzlich zu verbieten. Auf die Frage nach einer möglichen Verfassungsänderung sagte der Sprecher des US-Präsidialamtes Anfang des Monats "Offensichtlich ist dies eine Sache, die in diesem Zusammenhang geprüft werden muss.".

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Weitere Quellen: www.ngltf.org