il matrimonio?

Christian Brandl Von Christian Brandl

(dbna.de) Die Mitte-Links Regierung unter Ministerpräsident Romano Prodi hat am vergangenen Montag ein Gesetz verabschiedet, dass es auch Schwulen und Lesben ermöglichen wird, ihre Partnerschaft offiziell zu registrieren. Nach dem Vorbild des französischen Zivilpaktes "PACS" sollen die "Rechte zusammenlebender Menschen" (DICO) sowohl hetero- wie auch homosexuellen Paaren offenstehen.

Die italienische Gleichberechtigungsministerin Barbara Pollastrini sieht in dem Gesetz einen "zivilisatorischen Fortschritt" und begrüßt die Initiative. Doch sogar in den Reihen der Koalition gibt es Widerstand: Die UDEUR (Unione Democratici per l'Europa) will nicht für das Gesetz stimmen und Justizminister Clemente Mastella blieb der Abstimmung über den Gesetzentwurf daher fern. Die Opposition sieht in dem Entwurf "nur ein trojanisches Pferd, um Ehen zwischen Schwulen zu legalisieren",so Senator Roberto Calderoli von der rechtspopulistischen Lega Nord.

Darum bleibt abzuwarten, ob der Vorstoß der Regierung auch im Parlament auf die nötige Mehrheit kommen wird.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Quelle: tagesanzeiger.ch / ggg.atBildmaterial: © stock.xchng / dbna e.V.