Ins Standesamt?

Redaktion Von Redaktion

Doris Baitinger, Gisela Splett, Michael Obert und Lüppo Cramer, Mitglieder des Karlsruher Gemeinderates und Fraktionsvorsitzende ihrer Parteien, haben Oberbürgermeister Heinz Fenrich in einem Brief dazu aufgefordert das Standesamt zur Schließung gleichgeschlechtlicher eingetragener Lebenspartnerschaften freizugeben.

"Paare, die in Karlsruhe ihre Lebenspartnerschaft eingehen wollen, beklagen sich, dass sie wie Antragssteller von Angelscheinen behandelt werden", so die Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden in dem Schreiben. Die äußern darin auch Verständnis für diese Kritik der homosexuellen Paare. Schließlich ständen die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in den Pflichten und der damit verbundenen Verantwortung den klassischen Ehen in nichts nach. Darum wünschen sich die Politiker nun, dass "die Residenz des Rechts entsprechend ihrer liberalen Tradition dem Beispiel anderer Städte wie Stuttgart und Freiburg folgen und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaftsformen den Weg ins Standesamt ebnen".

Die endgültige Entscheidung darüber, ob die Homo-Ehen weiterhin beim Notar oder künftig im Standesamt geschlossen werden, obliegt dem Oberbürgermeister der Stadt.

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