Jackson nervös

Christian Brandl Von Christian Brandl

Der Prozess gegen Popstar Michael Jackson neigt sich langsam dem Endezu. Die Geschworenen haben von Richter Rodnay Melville letzteAnweisungen erhalten, auf welche Art sie zu ihrer Entscheidung findenmüssen: "Sie dürfen sich nicht von Mitleid für oder Vorurteilen gegenden Angeklagten beeinflussen lassen", wurde er von das Los AngelesTimes zitiert. Er stellte jedoch eindeutig klar, dass frühereBelästigungsvorwürfe aus den 90er Jahren in die Entscheidungsfindungeinfließen dürften. Dennoch reichen die Vorwürfe nach Ansicht desRichters nicht aus, Jackson schuldig zu sprechen. Man könne lediglichfolgern, dass er eine Veranlagung für sexuelle Vergehen habe.

Der ehemalige "King of Pop" wohnte den fast zweistündigen Ausführungenvon Richter Melville bei und wurde dabei von seinen Eltern und seinenBrüdern Tito und Randy begleitet. Im Falle eines Schuldspruchs drohtJackson eine Freiheitsstrafe von über 20 Jahren.

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Weitere Quellen: FOCUS Online