Jerusalem Pride

Christian Brandl Von Christian Brandl

Die Veranstalter der Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem haben sich nun an das Oberste Gericht gewandt, um noch eine Genehmigung für die Parade zu erwirken. Diese soll am 21. September, unmittelbar vor Beginn der höchsten Feiertage, stattfinden. Die Polizei - welche bislang ihre Zustimmung zur Veranstaltung verweigert hatte, da der gewählte Termin unangemessen sei - hatte die Veranstalter um die Nennung anderer Termine gebeten und in Aussicht gestellt, dass dann eine Genehmigung möglich sein könnte.

Auf die sechs Alternativtermine, die die Veranstalter daraufhin den Behörden genannt hatten, gibt es bislang aber noch keine Reaktion.

"Es ist die Aufgabe der Polizei, die Redefreiheit zu sichern und wenn sie sich nicht selbst darauf besinnt, sind wir sicher, dass das Gericht die Polizei an ihre Aufgabe Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten erinnern wird", so der Geschäftsführer des "Open House", einer schwullesbischen Einrichtung in Jerusalem. Vergangenen Monat hatte die Polizei bereits eine Parade abgelehnt, mit der Begründung die Sicherheitsrisiken seien wegen des Libanonkrieges zu hoch.

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Weitere Quellen: Quelle: 365gay.com