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Redaktion Von Redaktion

Knapp ein Jahr nach seinen skandalösen Worten in einer TV-Doku stimmte der FC Köln Trainer Christoph Daum versöhnliche Worten gegenüber schwule Fußballprofis an.

Knapp ein Jahr nach seinen skandalösen Worten in einer TV-Doku ("Das große Tabu Homosexualität und Fußball") stimmte der FC Köln Trainer Christoph Daum versöhnliche Worten gegenüber schwule Fußballprofis an.

Im Rahmen einer Auslosung für das schwul-lesbische Fußballturnier "Come-Together-Cup" (CTC) am 11. Juni sagte Daum: "Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine bunte Mischung von wunderbaren Menschen, darunter auch gleichgeschlechtlich orientierte. Sie sind eine Bereicherung für mein Leben. Vorurteile haben weder im Sport noch in der Gesellschaft etwas verloren"

Gegenüber der BILD sagte Daum weiter: "Bei etwa zehn Prozent Homosexuellen in Deutschland kann sich jeder ausrechnen, dass es auch unter Fußballprofis schwule Spieler gibt. Ich bin für das Coming-out von schwulen Fußballern. Wenn ein Profi zu mir käme und sich outen würde, würde ich ihn unterstützen. Schwule sind für mich ganz normale Kumpels."

In einem Interview mit Christoph Daum, das im Mai 2008 ausgestrahlt wurde, klang das noch anders. Er sagte damals: "Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen."

Bereits damals entschuldigte sich der FC Köln Trainer für seine Aussage.

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Weitere Quellen: Superbass - CC-Lizenz, istockphoto - Grafissimo