Joints sind out

Christian Brandl Von Christian Brandl

(dbna.de / FOCUS Online) Eine erfreuliche Bilanz konnte die BZgA am Weltdrogentag verkünden: immer weniger Jugendliche greifen zu den bekannten Einstiegsdrogen. So sank der Anteil der 14- bis 17-Jährigen, die schon einmal Cannabis konsumiert haben, in den letzten drei Jahren von 22 auf 13 Prozent. Auch die Altergruppe der 18- bis 19-Jährigen kifft seltener: während 2004 noch 40 Prozent angaben, Hasch zu konsumieren, sind es nun nur noch 32 Prozent.

Die Hauptursache für diese Veränderung läge jedoch am Rauchverhalten von Jugendlichen: die Zahl der Nichtraucher unter den Kids steigt ständig und die gängigste Konsumform für Cannabis ist eben die "Tüte".

Die BZgA hofft auf eine Fortsetzung dieses Trends, denn mit nur noch 18 Prozent Anteil ist die Zahl der Raucher unter den zwölf- bis 17-Jährigen auf einem historischen Tiefstand angelangt. "Von einer Trendwende im Drogenkonsum zu sprechen ist sicherlich noch zu früh", warnt Elisabeth Pott. Denn obwohl die Zahlen stark rückläufig seien, müsse man sich um junge Menschen mit einem regelmäßigen und hohen Drogenkonsum kümmern. Besonders der exzessive Konsum von Alkohol unter Jugendlichen gebe derzeit Grund zur Sorge.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Quelle: FOCUS OnlineBildmaterial: © Photocase.com