Jugendmedienprojekt ausgezeichnet

Redaktion Von Redaktion
Jugendmedienprojekt ausgezeichnet
queerblick e.V.

Das Jugendfernsehen queerblick ist ein innovativer Ort im Land der Ideen. Dafür bekam es einen ganz besonderen Titel unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Verliehen.

Das schwul-lesbisch-transidente Jugendmagazin "queerblick" darf ab sofort den Titel "Ausgewählter Ort 2011" tragen. Dieser wurde im Rahmen des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff vergeben. Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die innovativ und zukunftsträchtig sind.

Bei der Preisverleihung im Dortmunder Rathaus betonte Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Die Auszeichnung ist Lohn für Ihren unbeirrten Glauben an die gute Idee und ihre konsequente Umsetzung". Sven Olderdissen von der Deutschen Bank übergab den Preis und lobte: "Das Magazin ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich homo-, bi- und transsexuelle Jugendliche gegenseitig unterstützen und über wichtige Themen austauschen können."

Preisverleihung mit Fernsehkameras

An der Preisverleihung nahmen etwa 100 Gäste aus Politik und Szene sowie queerblick-Fans teil. Im Anschluss zeichnete das Team direkt eine Ausgabe des Magazins auf. Moderator Falk Steinborn sagte dazu: "Die Sendung vor Publikum zu präsentieren macht riesig Spaß. Die Stimmung ist viel aufgeheizter." Dennoch gab es viel Stress im Vorfeld. Denn die Sendung live auf Band aufzuzeichnen und dann auch noch mit Publikum war für das ehrenamtliche Fernsehteam eine besondere Herausforderung. "Deshalb war unsere Aufregung besonders groß. Aber alles hat wie geplant geklappt", erklärte queerblick-Vorstand Paul Klammer.

queerblick ist das erste Fernsehmagazin von und für junge Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transidente. Die Idee dahinter ist: queere Jugendliche drücken ihre Lebenswelt über das Medium Fernsehen und Film aus. Ihre Videos helfen anderen Jugendlichen beim Coming Out und sensibilisieren für die Belange von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transidenten. Das Projekt wurde 2009 vom gleichnamigen Verein queerblick e.V. ins Leben gerufen.

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Weitere Quellen: queerblick e.V.