Keine Homosexuellen im Iran

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de / AP) Anlässlich der UNO-Generalversammlung in New York reiste auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in die USA. Sein Wunsch, einen Kranz für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 am Ground Zero niederzulegen, wurde von den New Yorker Behörden aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Trotzdem erhielt Ahmadinedschad an der Columbia-Universität die Chance für einen Auftritt ausserhalb des UNO-Gebäudes.

Von den Studenten wurde der iranische Präsident auf die vollzogenen Todesurteile gegen Homosexuelle in seinem Land angesprochen. Ahmadinedschad entgegnete, dass die iranische Justiz Gewaltverbrecher und Rauschgifthändlerbosse hinrichte. Diese verglich er mit Mikroben, welche durch eine medizinische Behandlung beseitigt werden.

Die Studenten ließen nicht locker und hakten nocheinmal nach. Daraufhin sagte Mahmud Ahmadinedschad: "Wir haben im Iran keine Homosexuellen wie ihr in eurem Land." Im Publikum löste dieser Satz Gelächter aus, was Ahmadinedschad zum Anlass nahm folgendes hinzuzufügen: "Wir haben im Iran nicht dieses Phänomen. Ich weiss nicht, wer Ihnen gesagt hat, wir hätten es."

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