Keine Regenbogenfahne?

Patrick Fina Von Patrick Fina

(dbna.de) Die Universität Potsdam hat es der schwulesbischen Hochschulgruppe "QueerUP" untersagt, am Samstag anlässlich des CSDs eine Regenbogenfahne auf dem Campus zu hissen. Die Außenwahrnehmung der Hochschule solle in ihrer Gesamtheit vornehmlich auf hochschulpolitische Themen beschränkt sein, begründete das Präsidialbüro der Universität seine Entscheidung. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg kritisierten die Entscheidung der Universität scharf. "Die Absage des Präsidiums der Uni Potsdam setzt das falsche Signal", erklärte Carsten Bock von Tolerantes Brandenburg.

"QueerUP" lässt sich von dem Verbot des Präsidialbüros indes nicht von seinem Vorhaben abbringen. In Zusammenarbeit mit dem AStA und lokalen queeren Initiativen werde die Regenbogenfahne am Dienstag, 22. April, auf dem Campus an einem eigenen Fahnenmast gehisst, teilte Dorit Horn, AStA-Referentin für Geschlechterpolitik, mit.

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Weitere Quellen: ASta Universität Potsdam