Keine schwulen Pfadfinder

Redaktion Von Redaktion
Keine schwulen Pfadfinder
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Zwei Jahre lang überprüften die US-Pfadfinder ihre internen Statuten. Jetzt steht fest: Homosexuelle in ihren Reihen sind weiterhin verboten. Der Ausschluss von Schwulen und Lesben richtet sich gegen jugendliche Mitglieder als auch gegen ehrenamtliche Betreuer oder Angestellte, die für die Boy Scouts arbeiten wollen.

Die "Boy Scouts of America" sehen keine Notwendigkeit, von diesem Verbot abzurücken. Dieses Vorgehen genießt auch eine große Unterstützung der Eltern von Pfadfindern: "Sie legen auf das Recht wert, Fragen zur gleichgeschlechtlichen sexuellen Orientierung innerhalb der Familie oder mit Hilfe eines Geistlichen anzusprechen." sagte Scouts-Chef Bob Mazzuca.

Bereits in der Vergangenheit führte das Verbot zu zahlreichen Protesten. Es gab auch die gescheiterten Versuche innerhalb der Organisation, die Entscheidung über die Aufnahme schwuler Jugendlichen den örtlichen Verbänden zu überlassen. Selbst das Oberste Gericht der USA hatte im Jahr 2000 die Einstellung der Boy Scouts gegenüber Homosexueller gebilligt. Homosexualität sei mit der Auffassung der Organisation nicht vereinbar. Sie hätte das Recht darauf, frei über ihre Mitglieder zu entscheiden.

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Weitere Quellen: Spiegel, jml5571/istockphoto.com