"Wir können die Unterschrift von zwei Männern oder zwei Frauen als Eltern eines Taufkindes nicht akzeptieren".Mit diesen Worten bekräftigte der kanadische Kardinal Marc Ouellet,dass die katholische Kirche Homo-Ehen als gültige Partnerschaften nichtanerkennen könne und daher auch die entsprechenden Sakramenteverweigern müsse. Als Begründung zog Benoit Bariteau, derGeneralsekretär der Kanadischen Bischofskonferenz, dabei das kanadischeKirchenrecht zu Rate. Dort heißt es im Can 868 des CIC/1983 wörtlich:

"§ 1. Damit ein Kind erlaubt getauft wird, ist erforderlich:
2° es muss die, begründete Hoffnungbestehen, dass das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenndiese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften desPartikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grundhinzuweisen".

Nach Ansicht des Kardinals sei die Lebensweise homosexuellerPartnerschaften derart fundamental gegen die Lehren der Kirche, dassdiese "Hoffnung" nicht gegeben sei. "Wenn Eltern eine Taufe erbitten, muss der Priester die Regeln der Kirche anwenden.", so Bariteau.

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Weitere Quellen: kath.net