Kicken gegen Homophobie

Falk Steinborn Von Falk Steinborn

Schwule, Lesben und Heterosexuelle spielen mit- und gegeneinander Fußball. In der Bundesliga ist so ein Szenario undenkbar. Beim Come-Together-Cup aber wird es jährlich zur Wirklichkeit. dbna war mit der Kamera dabei.

15.000 Besucher, 10.000 Euro Erlös und 76 Fußballspiele, das ist die
Bilanz des 14. Come-Together-Cups in Köln. Bei dem queeren Fußballturnier spielten insgesamt 50 Mannschaften um den Sieg. Die Sexualität blieb dabei außen vor: Schwule und lesbische Mannschaften kämpften gegen die "rein" heterosexuellen Teams von Kölner Unternehmen und Institutionen. Und auch zwei Dutzend Promis gaben sich beim Benefizspiel die Ehre, unter anderem Moderator Oliver Petszokat und Politiker Volker Beck (Die Grünen).

Am Ende des Cups gab es aber nicht nur einen sondern gleich mehrere Gewinner. Das Team "Filmdose Köln" holte den Turniersieg der Männer. Dem Beratunsgzentrum "Rubicon" und dem Jugendzentrum "anyway" kommt der Erlös von 10.000 Euro zu Gute. Und alle Spieler und Besucher zusammen setzten ein Zeichen gegen die Homophobie im Fußball, getreu dem Motto des Cups: "Gegeneinander Fußball spielen, miteinander reden und zusammen feiern."

Der nächste Come-Together-Cup findet am 8.Juni in Berlin statt. In Essen hat das Turnier am 17. August seine Premiere.



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