Kritik an CSD-Motto

Patrick Fina Von Patrick Fina

KeineDebatte, in die sich die katholische Kirche nicht einmischt. Auch dieaktuelle Diskussion über den diesjährigen Christopher Street Day inStuttgart hat einen Vertreter der Kirche auf den Plan gerufen. GebhardFürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart, warnt einer epd-Meldungzufolge, vor einer Aushöhlung von Ehe und Familie, für die dieVeranstaltung mit ihrem Motto "Familie heute" werben würde. Denn mitdiesem Motto verfolgten die homosexuellen Interessengruppen eineNeudefinition des Begriffs Familie, was zu einer "schleichendenAuflösung des Leitbildes von Ehe und Familie" führe, so Fürst.Zunehmend werde versucht, Homosexualität als eine "Spielart desNormalen" darzustellen, und wer sie als Abweichung von der Normbezeichne, werde als ausgrenzend und diskriminierend verurteilt, sagteer gegenüber der epd.

Nichtsdestotrotz dürften homosexuell veranlagte Menschen nichtherabgesetzt und diskriminiert werden. Fürst glaubt, dass man ihnenVerständnis entgegen bringen müsse. Später stellte er klar, dass sichdie katholische Kirche im Rahmen des Stuttgarter CSDs entgegen allenBehauptungen nicht an einem ökumenischen Gottesdienst beteiligen werde.

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Weitere Quellen: epd