"Kultur des Todes"

Patrick Fina Von Patrick Fina

(dbna.de / gay-industries) Der österreichische Parlamentsabgeordnete Karlheinz Klement (FPÖ) hat mit Äußerungen gegen Homosexuelle für Aufregung gesorgt. Im Wiener Nachrichtenmagazin "Profil" erklärte der stellvertretende Parteichef, dass sich Männer vor Feministinnen und Homosexuellen "fürchten" müssten. "Homosexualität ist für mich nicht normal, sondern wider die Natur", sagte Klement. Homosexualität sei eine Kultur des Todes.

Schon im vergangenen Jahr war Klement aufgefallen, weil er Schwulen eine "Neigung zur Pädophilie" bescheinigt hatte. Damit kritisierte der Abgeordnete der rechtspopulistischen Freiheitliche Partei Österreichs die geplante Einführung von Eingetragenen Partnerschaften. Die Grünen fordern nun den Rückzug Klements aus dem Parlament. "Diese Aussagen sind dummdreist und menschenverachtend", erklärte Ulrike Lunacek, Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei. Ein Abgeordneter wie Klement habe im Parlament nichts verloren.

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Weitere Quellen: gay-industries