Liga-Präsident rät vom Coming-out ab

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Liga-Präsident rät vom Coming-out ab
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Liga-Präsident Reinhard Rauball sieht die Zeit für ein Coming-out eines schwulen Fußballers noch nicht gekommen. Der Fußball sei noch nicht so weit. Besonders bei Auswärtsspielen könne er für Akzeptanz nicht garantieren.

In der Sport-Bild sagte Rauball: "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich einem Spieler noch nicht guten Gewissens zu einem öffentlichen Coming-out raten."

Der Fußball sei noch nicht so weit. "Hier gibt es noch eine Menge zu tun. Das ist beschämend, aber meine hundertprozentige Überzeugung allen Sonntagsreden zum Trotz." Als Beispiel nannte Rauball den Basketballer Jason Collins. Dieser hatte sich als einziger Spieler aus der NBA geoutet (dbna berichtete). Seitdem habe er keinen Verein mehr gefunden. "Das sagt alles!", mahnte der Liga-Präsident.

Keine Akzeptanz bei Auswärtsspielen

"Wenn ich einem 25-jährigen Fußball-Profi dazu raten würde, besteht genauso die Gefahr, dass dessen Karriere zu Ende ist." Es sei zwar kein Problem der Spieler untereinander oder zwischen den Vereinsoffiziellen und dem Spieler. "Aber dass der Spieler bei Auswärtsspielen von den gegnerischen Fans die Akzeptanz bekommt, die er verdient, kann ich ihm nicht garantieren."

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