McCain: Nein zur Homo-Adoption

Falk Steinborn Von Falk Steinborn

(www.dbna.de/ www.nytimes.com) Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat sich gegen das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben ausgesprochen. Gegenüber der New York Times sagte McCain: "Ich denke, wir haben bewiesen, dass beide Elternteile wichtig sind im Erfolg einer Familie. Daher bin ich gegen die Homo-Adoption."

Auf die Nachfrage, ob es denn besser für das Kind sei, im Waisenhaus zu leben statt homosexuelle Eltern zu haben, wich McCain zunächst in Allgemeinsätze aus. Als die Redaktion nachhakte, antwortete er schlicht mit: "Ja." Damit widerspricht die Haltung des 71-jährigen Präsidentschaftskandidaten der gängigen Praxis in den USA. In immerhin 46 von 50 Bundesstaaten ist die Adoption durch Schwule und Lesben erlaubt.

McCain hat seine öffentliche Einstellung zu Homo-Rechten während des US-Wahlkampfs verändert. Seine anfangs neutrale Haltung gab er jüngst auf, als er das Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien forderte.


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Weitere Quellen: www.nytimes.com