Mehr Geld für HIV-Prävention

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de / n-tv) Die Bundesregierung wird im Jahr 2007 ihr Budget zur HIV, Malaria- und Tuberkulose-Prävention um rund 30% auf 400 Mio. Euro steigern. Dabei soll die Präventionsarbeit nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt gefördert werden, wie das Bundeskabinett beschloss. Wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt berichtete, solle es für bestimmte Zielgruppen, wie etwa Menschen mit Migrationshintergrund, künftig spezielle Angebote geben. Außerdem werde die Bundesregierung die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, sowie mit gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen verstärken.

Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sprach davon, dass sich im vergangenen Jahr rund 40 Millionen Menschen weltweit infizierten. In den Entwicklungsländern müssten deshalb die Gesundheitssysteme erneuert werden und erschwingliche Medikamente vorhanden sein. Wieczorek-Zeul: "Der Kampf gegen AIDS wird noch Jahrzehnte dauern."

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Weitere Quellen: phoenix.de, n-tv.de, tagesschau.de