Nach Olympia-Aus: Tom Daley war am Boden zerstört

Redaktion Von Redaktion
Nach Olympia-Aus: Tom Daley war am Boden zerstört
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Tom Daley hat sehr viel erreicht in seiner Springerkarriere, aber dass ihm in Rio als Solospringer keine Medaille winkte, wurmt ihn doch gewaltig. Ach Monate nach dem Ende der Olympischen Spiele ist er über sein Scheitern noch nicht so recht hinweg.

Tom Daley kommt gerade erst mit voller Wucht damit heraus, wie sehr ihn die Tatsache ärgert, dass ihm die rare Chance auf eine Medaille nicht vergönnt war. Ihm gelang es nicht, ins Finale der Einzelspringer zu gelangen. Und auch die Tatsache, dass erst in vier Jahren eine weitere Chance winkt, trägt dazu bei, dass ihn aktuell nichts so recht trösten kann.

Nur eine falsche Bewegung, und alles ist gelaufen

In einem Interview wurde Tom Daley dahin gehend befragt, wie er Rio und seinen Platz dort erlebt hat, und was es für ihn bedeutet, dass nach der Bronze Medaille im Synchronspringen nun ein Cut in seiner Karriere zu beobachten war.

"Das war vermutlich der schrecklichste Moment in meiner gesamten Springerkarriere, ohne Medaille wieder nach Hause zu fahren. Die nächste Chance ist schließlich erst in vier Jahren, ein Erfolg bei Olympia ist jetzt oder nie."

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Tom Daley und Dan Goodfellow gewinnen Bronze

Tom Daley und Dan Goodfellow gewinnen Bronze

Bronze Medaille mit Synchronpartner Dan Goodfellow

Mit Dan Goodfellow hatte er einen sehr passablen Erfolg und Bronze erzielt, aber im Halbfinale in Rio gelang ihm keine angemessener Erfolg als Solist. Für den 22-Jährigen ist das einfach nur bitter, denn er trainierte zuvor fast sechs Stunden am Tag. Bei den Spielen kommt es eben auf den Moment an. Man darf sechs Sprünge versuchen, und wenn nur einer misslingt, ist das Rennen sozusagen gelaufen. So geschehen in Rio.

Tom Daleys Coming-out ist schuld

Für eine britische christliche Vereinigung war der Grund für die Niederlage ganz klar: Es lag daran, dass er schwul geworden ist, twitterte die Gruppe.

 

Wir drücken Tom auf jeden Fall schon jetzt die Daumen bei den nächsten Olympischen Spielen.

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