Nach Übergriff

Andreas Graf Von Andreas Graf

Nach einem erneuten Übergriff auf einen 23-jährigen Schwulen am vergangenen Mittwoch beteiligten sich rund 500 Berlinerinnen und Berliner an einer Mahnwache.

Nach einem erneuten Übergriff auf einen 23-jährigen Schwulen am vergangenen Mittwoch beteiligten sich rund 500 Berlinerinnen und Berliner an einer Mahnwache.

Mit der heutigen Solidaritätskundgebung wollten die Veranstalter ein Zeichen setzen: "Den Betroffenen gilt unsere Anteilnahme und Solidarität. Deswegen zeigen wir gemeinsam Gesicht gegen Gewalt", so Projektleiter Bastian Finke.

Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, verurteilte im Vorfeld der Mahnwache die neuerlichen Gewaltakte gegen Homosexuelle scharf. Feindseligkeit gegen Lesben und Schwule sei "nach wie vor ein virulentes Problem" in Berlin, weswegen die Zivilgesellschaft gefordert sei, "Courage zu beweisen und Gesicht zu zeigen gegen Intoleranz und Gewalt."

Das Opfer wurde am vergangenden Mittwoch gegen 01:30 Uhr von fünf bislang unbekannten Tätern brutal angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Der junge Mann war Hand in Hand mit seinem Partner auf der Straße unterwegs. Der Zustand des 23-Jährigen, der infolge schwerer Kopfverletzungen notoperiert werden musste, ist mittlerweile stabil.

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Weitere Quellen: Maneo, Meneo