Gerüchte brodelten seit jeher über den "Mann aus Stahl", denn ein Mann in roten Strumpfhosen, mit gestähltem Körper und einem Hang zum Versteckspiel (als Clark Kent) - der kann doch nur schwul sein. So zumindest sehen das einige Medienmacher. Als nun noch eine Meldung die Runde machte, dass die Comic-Heldin Bat-Woman als Lesbe zurückkehren werde, bekamen auch die Spekilationen um die Sexualität des "Über-Helden" Superman wieder neue Nahrung.

Der Regisseur des neuen Films "Superman returns", Bryan Singer, reagierte auf diese Diskussion in den amerikanischen Medien entsetzt. Superman sei "wohl der heterosexuellste Charakter" den er je in einem seiner Filme habe auftreten lassen, so der Filmemacher gegenüber BBC. Obwohl das Kostüm des Helden Auslöser für die Spekulationen war, blieb Singer beim Klassiker: auch der neue Darsteller Brandon Routh musste beim Dreh in roten Strumpfhosen und einem blauen Bodyanzug auftreten, ergänzt durch das berühmte rote Cape.

Auch Paul Levitz, Präsident der Firma DC-Comics und Verleger von "Superman" zeigte sich erstaunt über die Diskussionen: "Wir sind sehr verwundert, Superman ist kein homosexueller Charakter". Für den Regisseur ist er einfach nur eine "sehr romantische Ikone - gutaussehend, tugendhaft und verletzlich".

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Weitere Quellen: Quelle: N24.de, NetzeitungBildmaterial: © Warner Bros