Noch keine Lösung

Christian Brandl Von Christian Brandl

(dbna.de / oe1.orf.at) Gegenwärtig arbeitet die österreichische Regierung an einer großen Reform des Familienrechts, um veraltete Regelungen zu beseitigen und durch zeitgemäße Gesetze zu ersetzen. Dies betrifft vor allem neue Regelungen zu Scheidungen und Scheidungskindern, die rechtliche Besserstellung von unverheirateten Paaren und Patchwork-Familien, soll aber auch gleichgeschlechtlichen Paaren mehr Rechte gewähren.

Doch bei gewissen Formulierungen ist Justizministerin Maria Berger (SPÖ) noch vorsichtig: es bestehe im internationalen Vergleich zwar akuter Reformbedarf zur Besserstellung von Schwulen und Lesben, eine "Homo-Ehe" werde aber nicht die Lösung sein. "Das Institut der Ehe, wie es im ABGB geregelt ist, wird nicht geöffnet werden für gleichgeschlechtliche Partnerschaften". Man suche derzeit nach einem rechtlichen Rahmen, der es gleichgeschlechtlichen Paaren dennoch ermöglichen soll, sich zueinander bekennen zu können, so Berger.

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Weitere Quellen: Quelle: oe1.orf.atBildmaterial: © stock.xchng