Richter Gerard Kosinski aus Philadelphia stand vor einer schwierigenEntscheidung: war es Notwehr als Lucas Dawson (21) mit seinem Messerden 19-jährigen Gerald Knight niedergestochen hat? Dieser war zuvor -gemeinsam mit sechs Freunden - auf das 21-jährige Opfer losgegangen.Sie hatten Dawson zunächst beleidigt, dann verfolgt und anschließendauch auf ihn eingeschlagen.

Lucas Dawson hatte daraufhin versucht sich mit einem kurzen Messer zuverteidigen. In einer Rangelei mit Gerald Knight erstach Dawson den19-jährigen Jugendlichen. Direkt im Anschluss an den Vorfall hatteLucas Dawson die Polizei gerufen und sie auch zur Tatwaffe geführt.Diese hatte Dawson daraufhin wegen Verdachts auf Totschlagfestgenommen.

Sein Mandant habe Todesangst gehabt, argumentierte Anwalt Kevin T.Birley. "Das war ein Hassverbrechen. Mein Mandant wurde wegen seinerSexualität angegriffen" argumentierte Birley gegenüber Richter GerardKosinski. "Er tat das einzige, was er tun konnte ... Das einzige das inseiner Macht lag, um diesen Angriff zu beenden". Da Dawson versuchthatte sich den Aggressionen zu entziehen und wegen der Vielzahl derAngreifer war auch der Richter der Ansicht, dass es sich hierbei nichtum Totschlag gehandelt habe, sondern um Notwehr.

Richter Kosinski veranlasste die Freilassung von Lucas Dawson, der nach der Tat inhaftiert worden war.

Dawson selbst möchte die Stadt nun verlassen: "Nunja, sieben Jungsfielen über mich her und einer davon ist gestorben [...] so verbleibennoch sechs, die mir schaden möchten".

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Weitere Quellen: 365gay.com