Positive Entwicklung

Christian Brandl Von Christian Brandl

Am vergangenen Donnerstag hat der italienische Senat die Regierung aufgefordert, ein Gesetz zur Einführung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften auf den Weg zu bringen. In diesem Antrag schreibt der Senat, dass "wegen der wachsenden Diskussionen in der Politik und der Öffentlichkeit bezüglich üblichen Partnerschaften und den mit ihnen verbundenen Rechten und Pflichten, die aus diesen hervorgehen" ein Gesetz erlassen werden sollte, dass "diese Rechte von Personen in 'de facto Beziehungen' anerkennt, einschließlich des Steuerrechts."

Die liberale Regierung im Ministerpräsident Romano Prodi hatte bereits im Wahlkampf und auch nach der Wahl mehrfach betont, dass man die Einführung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft anstrebe. Prodi unterstützt die Einführung dieser Partnerschaften, ist jedoch gegen die absolute Gleichstellung mit der traditionellen Ehe.

Der Vatikan hatte die Pläne der linksliberalen Regierung heftig kritisiert: bereits im Mai hatte Papst Benedikt XVI. den Premierminister Prodi gewarnt, dass der Vatikan alles in seiner Macht stehende tun werde, um die Einführung einer Homo-Ehe in Italien zu verhindern.

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