Mit solchen Reaktionen hatte man in Oslo (Norwegen) sicher nicht gerechnet: das international renommierte Naturkundemuseum der Stadt sieht sich gegenwärtig mit Protesten konservativer Christen konfrontiert, die die Schließung einer Ausstellung fordern. Grund des Anstoßes: die Ausstellung zeigt homosexuell lebende Tierpärchen und die Kritiker bezeichnen dies als "widernatürlich".

Dies sehen die Macher der Ausstellung ganz anders, wie der Text auf einer der Tafeln belegt: "Wir haben zu vielen Dingen eine eigene Meinung, aber eine Sache ist klar - Homosexualität kann im gesamten Tierreich gefunden werden und ist also nicht unnatürlich." Die Ausstellung dokumentiert Homosexualität unter Pinguinen, Papageien, Giraffen, Walen und vielen anderen Tieren.

"Der sexuelle Trieb ist in allen Tieren sehr stark ... das ist ein Teil des Lebens, es macht eben Spaß, Sex zu haben", so Geir Soeli, einer der Veranstalter gegenüber Reuters. Die christlichen Gegner beschuldigen das Museum aber, Pornografie zu zeigen. Sie fordern nun eine Prüfung, da die Ausstellung teilweise mit staatlichen Fördermitteln finanziert wird.

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