Queere Küsse gegen die AfD

Queere Küsse gegen die AfD

Queerblick

Videoaktion zur Bundestagswahl 2017 ruft junge Erwachsene zur Wahl auf.

Die Alternative für Deutschland will eine Gesellschaft, in der Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans*-Personen Bürger zweiter Klasse sein sollen. Deshalb setzen Jugendliche vom Medienprojekt queerblick ein Zeichen. Und das sieht so aus: Vor der Kamera baten sie Menschen des gleichen Geschlechts, mit einem Kuss ein Statement für Vielfalt und Akzeptanz abzugeben. Egal ob hetero, homo oder bi - viele Menschen kamen der Bitte nach, wie das YouTube-Video zeigt.

Die AfD ist im Vergleich zu den meisten Parteien gegen die weitere Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*-Personen. So setzt sie sich gegen die Gleichstellung von Regenbogenfamilien mit heterosexuellen Familien, gegen Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Schule und gegen die Selbstbestimmung von trans* und inter Menschen ein.

So denken die Parteien über LGBTIQ*-Politik
So denken die Parteien über LGBTIQ*-Politik

Verbot von Konversionstherapien, queere Geflüchtete oder ein nationaler Aktionsplan gegen Homophobie: Die Parteien haben die Wahlprüfsteine des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) zur Bundestagswahl beantwortet. Die Sieger sind klar, der Verlierer aber auch.

Die Youtuberin Uschi von "Senioren Zocken", die auch mit ihren befreundeten Omis mitknutscht, findet deshalb klare Worte:

"Ich komme aus der alten Zeit und wir hatten das alles schon einmal. Und das ist nicht gut." 

Eine Meinung, die viele der Befragten teilen. Sie rufen deshalb queere junge Menschen auf: Geht wählen! Denn wählen ist wie Zähneputzen. Wenn man es nicht macht, wird es braun.

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