Regenbogen auf Schnee

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Regenbogen auf Schnee
Planting Peace

Die Antarktis ist der erste, jetzt sind noch sechs übrig: Die Organisation Planting Peace erklärt den Eiskontinent zum ersten LGBTIQ*-freundlichen Erdteil.

Wer noch einen Abenteuerurlaub plant, der könnte die Antarktis in Betracht ziehen. Bekannt für viel Schnee, süße Pinguins und eisige Winde, wurde der Eiskontinent jetzt zum ersten LGBTIQ*-freundlichen Kontinent der Welt erklärt.

Aaron Jackson, Präsident der Menschenrechtsorganisation Planting Peace, ist mit einer Regenbogenflagge durch die Antarktis gereist. So will er ein Bewusstsein dafür schaffen, dass LGBTIQ*-Rechte eben nicht auf der ganzen Welt selbstverständlich sind. "Es war eine Ehre für mich. Wir werden nicht aufhören, bis es in jeder Ecke dieser Welt LGBTIQ*-Rechte gibt", sagte er.

Auch in der Antarktis leben Menschen

Denn der Schutz der sexuellen Orientierung und der sexuellen Identität gehört zu den Menschenrechten. Jedes Land, das diese Rechte verweigert, verletzt die Erklärung der Menschenrechte der UN. Aktuell ist Homosexualität in 76 Ländern illegal.

Doch wieso braucht ausgerechnet die Antarktis Rechte für queere Menschen? Immerhin ist dieses Gebiet eines der menschenfeindlichsten der Erde. Dennoch leben hier Wissenschaftler. Und die Antarktis wird auch für Touristen immer beliebter. Planting Peace schreibt: "Mitglieder der LGBTIQ*-Community sollten sich sicher fühlen, egal wohin sie reisen. Sie sollten überall die Rechte haben, die sie dazu ermutigen, zu sich selbst zu stehen, ohne Angst zu haben."

Planting Peace
Auch die Flagge für Transsexualität war mit an Bord.

Auch die Flagge für Transsexualität war mit an Bord.

Planting Peace
... und die Pinguine fühlen sich auch ganz wohl.

... und die Pinguine fühlen sich auch ganz wohl.

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Weitere Quellen: Planting Peace