Robbie Rogers auf Cover der "Attitude"

Redaktion Von Redaktion
Robbie Rogers auf Cover der "Attitude"
Attitude

Der Spieler von LA Galaxy outete sich als erster aktiver Fußballprofi im Februar 2013 und spricht auf 14 Seiten nun ehrlich über seinen Kampf - in einer doch überwiegend heterosexuellen Umgebung wie dem Fußball - sich seinen wahren Gefühlen zu stellen.

In dem Interview spricht er auch offen über die psychischen Probleme, welche ihn all die Jahre plagten: "Auf jeden Fall gab es in meiner Karriere viele Momente, bei denen ich psychisch nicht so gut drauf war. Das hat auch mein Spiel beeinflusst", so Rogers.

Zuerst dachte Rogers daran, seine Karriere nach dem Outing beenden zu müssen. Doch dies war, anders als erwartet, nicht der Fall. Er gilt heute als Vorbild für viele junge Schwule und Lesben, weiß jedoch, dass der Weg bis zur finalen rechtlichen Gleichstellung noch sehr weit ist.

"Für junge Menschen, die ungeoutet sind und sehen, dass es in Katar illegal ist, homosexuell zu sein, und dann wissen sie, dass die Weltmeisterschaft dort stattfinden wird. Wenn sie dann sogar noch Fußball-Fans sein sollten ruiniert ihre Psyche und ihre mentale Gesundheit", so Rogers gegenüber der "Attitude".

Rogers begann seine Karriere in England bei dem Verein Leeds United, bevor er vor ein paar Jahren in die USA ging. Dort spielte er 18 Mal für die amerikanische Nationalmannschaft und schoss dabei 2 Tore.

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